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DED


Das ehemalige Areal des Deutschen Entwicklungsdienstes (Foto oben) ist neu bebaut. Es liegt quasi hinter der Haltestelle Neukladower Allee (in Richtung Spandau) am Kladower Damm. Hier der Text der Informationstafel (DED Freundeskreis, Bezirksamt Spandau von Berlin)

Erinnerung an den Deutschen Entwicklungsdienst (DED)

Von hier starteten über 10.000 Entwicklungshelferinnen und -helfer, engagiert für eine sozial gerechte, ökologisch intakte und friedliche Welt in Partnerländer Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

Entwicklungshelfer:innen (EH) tragen basisnah partizipativ dazu bei, sozial benachteiligten Menschen in Entwicklungsländern zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen.

1963 Im Beisein (Foto) von John F. Kennedy, Konrad Adenauer und Heinrich Lübke wird der DED in einer Kooperation zwischen Staat und Zivilgesellschaft gegründet. Der DED soll als gemeinnütziger Jugend- und Freiwilligendienst zu Völkerverständigung, Versöhnung und Entkolonialisierung beitragen. Der DED entwickelt sich rasch zum zahlenmäßig größten unter den Entsendediensten. Sie alle folgen dem Motto „Lernen und Helfen in Übersee".

Der DED wird zum größten europäischen Personalentsendedienst und wichtigen Instrument der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Als „Fachdienst mit sozialem Engagement“ versucht er „Hilfe zur Selbsthilfe“ in der Praxis umzusetzen.

1969 Grundsteinlegung Kladower Damm 299.

1977 Verlegung der Zentrale von Bad Godesberg nach Kladow - zur Stärkung der Bundespräsenz in Berlin.

1985 Start des „DED-Schulprogramms“ in Kooperation mit dem Berliner Senat, heute „Bildung trifft Entwicklung“ von Engagement Global.

1990 DED führt Projekte der FDJ-Brigaden der Freundschaft der ehemaligen DDR weiter.

1996 Im Vollzug des Bonn/Berlin-Gesetzes wird der Umzug des DED nach Bonn, zusammen mit anderen staatlichen Entwicklungsorganisationen, beschlossen. Rückverlegung des DED nach Bonn 2000/2001.

1999 „Ohne Frieden keine Entwicklung!“ Der DED ist federführend am Aufbau des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) und an der Entsendung von Friedensfachkräften beteiligt.

2007 Bei Aufbau und Durchführung von „weltwärts‘“, einem Lerndienst für junge Menschen, wirkt der DED maßgeblich mit.

2010 zählt der DED 1.100 Entwicklungshelfer:innen, 700 einheimische Fachkräfte, 830 weltwärts-Freiwillige und über 270 Ortskräfte in 48 Partnerländern sowie 290 Mitarbeiter:innen in der Bonner Zentrale. Fusion zur Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Rund 16.000 EH waren bis dahin mit dem DED im globalen Süden tätig.

2013 wäre der DED 50 geworden. Über 700 Ehemalige erinnern und feiern am Werbellinsee.

(Text vom Foto mit der App Textfee OCR-gescannt)

 

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